Karma BETA 2MC
Artikelnummer: KARMA BETA 2MCProduktdetailbeschreibung
KARMA BETA 2MC - Gasgravitationsheizung (Kachelofen) für Erdgas.
Autonomer Gasverbraucher zur Beheizung eines Raumes mit eigenem Abgasanschluss an die Außenwand (kein Schornstein erforderlich). Eignet sich als Ergänzungs- oder Ersatzwärmequelle, z. B. für Hütten, Werkstätten oder Räume ohne bestehende Zentralheizung.
Montage
Die Installation des Gasgeräts und die Anschlussarbeiten an die Gasversorgung dürfen ausschließlich durch eine fachkundige Person gemäß geltender Rechtsvorschriften durchgeführt werden.
Häufig gestellte Fragen
- Wie wähle ich die richtige Leistung des KARMA Elektroheizkessels aus? Gehen Sie genauso vor wie bei Gasheizkesseln: Basierend auf der berechneten Wärmeverlustleistung des beheizten Objekts. Bei Elektroheizkesseln ist zudem entscheidend zu prüfen, ob das elektrische Anschlusskabel der Immobilie (Wohnung) dies zulässt – höhere Leistungen (ab ca. 12 kW) erfordern in der Regel eine Drehstromversorgung 400 V und eine entsprechende Größe des Hauptunterspannungsschutzschalters, die Ihnen der Prüftechniker oder direkt der Energievertrieb bestätigt.
- Lohnt sich ein Elektroheizkessel im Vergleich zu einem Gasheizkessel oder Festbrennstoffkessel? Der Elektroheizkessel hat die geringste Anschaffungskosten und die einfachste Montage (keine Abgasführung erforderlich, da nichts verbrannt wird), die Betriebskosten für Strom sind jedoch in der Regel höher als bei Gas oder Holz/Kohle bei gleicher Wärmemenge. Er ist besonders dort sinnvoll, wo kein Gasanschluss vorhanden ist, als Ergänzungs- oder Notstromquelle oder bei Objekten mit geringem Verbrauch (gut isolierte Neubauten, Hütten, Wohnungen).
- Wie regelt der Elektroheizkessel die Leistung? Bei den meisten Modellen werden nacheinander die einzelnen Heizstäbe ein- und ausgeschaltet (stufig), einige modernere Modelle ermöglichen auch eine flüssigere Leistungsmodulation – dies beeinflusst die gleichmäßige Beheizung und teilweise auch die Lebensdauer der Schaltkomponenten.
- Kann ich diesen Elektroheizkessel selbst montieren? Die Anschlussarbeiten an das Stromnetz, die Prüfung und Inbetriebnahme müssen durch eine Person mit elektrotechnischer Qualifikation gemäß geltender Norm STN 33 2000 und zugehöriger Vorschriften erfolgen – eine Selbstinstallation ist weder aus Sicht der Garantie noch aus Sicherheitsgründen zulässig.
- Kann mit diesem Elektroheizkessel auch Warmwasser bereitet werden? Bei vielen Modellen ja, in der Regel in Kombination mit einem separaten Warmwasserspeicher und einem Wechselventil (dreiwegig), das zwischen Heizkreis und Warmwasserspeicher umschaltet – die genaue Möglichkeit und erforderliches Zubehör für dieses konkrete Modell finden Sie in den technischen Parametern oben oder fragen Sie direkt bei unserem Kundenservice nach.
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Karma Beta Mechanic |
|---|---|
| Garantie: | 2 Jahre |
| Gewicht: | 10 kg |
Produktbewertung
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Diskussion
Diskussionsübersicht
Über das Unternehmen
Karma ist der größte Hersteller von konvektiven Gasöfen in der Tschechischen Republik. Damit setzt das Unternehmen seine Tradition fort, die bereits im Jahr 1910 begründet wurde. Im Juni 2006 erwarb Karma die deutsche Markenbezeichnung für Heizöfen Gamat – eine Marke, die als „vafky“ bekannt ist.
Geschichte und Gegenwart
Karma ist Synonym für Gasgeräte. Der Name Karel Macháček, eines der erfolgreichsten und bekanntesten Hersteller, ist eng mit dem Beginn der Gasversorgung auf dem Gebiet der Tschechischen Republik verbunden. Karel Macháček begann fast vor 100 Jahren mit der Serienfertigung von qualitativ hochwertigen Gasgeräten. Er gab ihnen eine Marke, die aus den Anfangssilben seines Vornamens und Nachnamens zusammengesetzt war.
Am Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keinen tschechischen Hersteller von Gasgeräten für den Haushalt. Diese Geräte wurden aus dem Ausland, vor allem von Siemens und Junkers, nach Böhmen geliefert. Während in Budapest und Wien die Nutzung von Gasgeräten zum Kochen, zur Warmwasserbereitung und zum Bügeln weit verbreitet war und die Gasversorgung wuchs, kam es in Prag in dieser Hinsicht zu einem Rückgang. Dieser wurde vor allem durch den Einzug der Elektrizität verursacht, die begann, Gas aus der Beleuchtung von Straßen und Wohnungen zu verdrängen. Die Nutzung von Gas stand an historischer Grenze, und erst später begann man über die Modernisierung der Gaswerke nachzudenken.
In Prag fand sich jedoch damals eine ungeahnte Baustimmung. Ganz Straßen und Siedlungen neuer Häuser in Vororten auf beiden Seiten der Moldau wuchsen wie Pilze nach dem Regen, und eine moderne, große Prag entstand. In diesen neuen Wohnungen begann man Gasleitungen nicht mehr zum Beleuchten, sondern zum Kochen und Backen, zur Warmwasserbereitung und schließlich auch zur Heizung zu installieren. Diese Verhältnisse erkannte und verstand ein junger, unternehmungsfreudiger Mann, der wusste, dass eine Millionenstadt wie Prag ohne Werkstatt und Reparaturwerk für Gasgeräte nicht lange bestehen konnte. Deshalb gründete er 1910 in Vysočany eine Fabrik, in der er diesen Sortiment anfertigte. Dieser Jüngling war niemand anderer als Karel Macháček.
Willkommen in Český Brod
Um sich von der Abhängigkeit von ausländischen Sublieferantengusswerken zu befreien, baute Karel Macháček nach Vorbild amerikanischer Automobilhersteller eine eigene moderne Gießerei. Als 1927 in Michlau mit der Gasproduktion in der neuen Gaswerk mit großer Produktionskapazität begonnen wurde, stand bereits in Český Brod ein neues, modernes Macháček-Werk. Dieses ließ Macháček errichten, um dem ständig wachsenden Bedarf der Gasabnehmer an neuen Kochplatten, Bügeleisen und Herden mit Werkstätten, Pressmaschinen, Sandstrahlern, Trommeln sowie einer eigenen Emaillefabrik mit zwei Muffelöfen zu entsprechen. Die Fabrik in Libn bleibt weiterhin ausschließlich für die Herstellung und Reparatur von Geräten zur Warmwasserbereitung mit Leistungen von 2 bis 30 l/min bestimmt. Hier hatte das Werk seine eigene Prüfstelle, Chromiererei, Nickelerei und Lackiererei mit modernen Spritzanlagen.
