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Vaillant VR 34 - Zusatzmodul (eBUS) mit Steuerschnittstelle 0–10 V für übergeordnete Regelungssysteme

Artikelnummer: 0020017897
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Izbový termostat Vaillant VR 34 - prídavný modul (eBUS) s ovládacím rozhraním 0-10 V pre nadradené regulačné systémy
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Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Vaillant VR 34 - Zusatzmodul (eBUS) mit Steuerschnittstelle 0-10 V für übergeordnete Regelungssysteme

Der Vaillant VR 34 ist ein Kommunikationsumsetzungsmodul, das die Welt der klassischen analogen Industrie-Steuerungssignale 0-10 V mit der Welt der digitalen eBUS-Busleitung verbindet, die in Kesseln und Wärmepumpen von Vaillant eingesetzt wird. Praktisch bedeutet das, dass das Modul den Anschluss eines Vaillant-Kessels oder einer Wärmepumpe an ein übergeordnetes Gebäude-Meß- und Regelungssystem (MaR) ermöglicht - beispielsweise an ein zentrales Gebäudesteuerungssystem (BMS/SCADA), an ein industrielles PLC oder an einen älteren analogen Heizungsregelungssystem, der ausschließlich über ein Spannungssignal im Bereich von 0 bis 10 Volt kommuniziert.

Dieser Anschlusstyp ist vor allem in größeren Verwaltungs-, Industrie- oder Gewerbegebäuden üblich, in denen die Heizungsanlage (ein Vaillant-Kessel oder eine Wärmepumpe) nur ein Teil eines umfassenderen technologischen Gesamtsystems ist, das von einem zentralen Gebäudesystem gesteuert wird, das neben der Heizung auch die Lüftung, die Klimatisierung, die Beleuchtung und andere Betriebssysteme verwaltet. Anstelle der direkten Kommunikation über den proprietären eBUS-Protokolltyp genügt dem zentralen System ein einfacher analoger 0-10-V-Signal, den der VR 34 in die entsprechende gewünschte Ausgangstemperatur oder Modulationsstufe des Kessels/Wärmepumpen umsetzt.

Haupttechnische Eigenschaften

  • Umschaltmodul zwischen dem analogen Signal 0-10 V und der digitalen eBUS-Busleitung von Vaillant.
  • Ermöglicht den Anschluss eines Vaillant-Kessels oder einer Wärmepumpe an ein übergeordnetes Gebäude-Meß- und Regelungssystem (BMS/SCADA/PLC).
  • Übersetzt das eingehende Spannungssignal in die gewünschte Ausgangstemperatur oder Modulationsstufe der Wärmequelle.
  • Integrierte Betriebsstatus- und Fehlermeldung über einen Ausgangskontakt (Relais) für die Rückmeldung an das übergeordnete System.
  • Beim Anschluss eines vollwertigen eBUS-Regelgeräts (z. B. multiMATIC, calorMATIC) verliert das Modul VR 34 seine Funktion - es ist daher ausschließlich für Fälle vorgesehen, in denen der Kessel/Wärmepumpe nur über ein analoges Signal gesteuert wird, ohne dass ein Standard-Raum- oder Systemregelgerät von Vaillant eingesetzt wird.
  • Kompaktes Gehäuse für die Montage in der Schaltkiste des Kessels oder in seiner unmittelbaren Nähe.

Funktionsweise der Signalumsetzung 0-10 V auf eBUS

Das übergeordnete Gebäudesystem (z. B. ein zentrales Steuerungssystem für Heizung und Lüftung) sendet an den Eingang des Moduls VR 34 ein Spannungssignal im Bereich von 0 bis 10 V, das die gewünschte Leistungsstufe oder Temperatur darstellt - beispielsweise entspricht 0 V der minimalen Leistung (oder dem ausgeschalteten Zustand) und 10 V der maximalen Leistung der Wärmequelle. Das Modul VR 34 bewertet dieses analoge Signal kontinuierlich und übersetzt es in eine entsprechende digitale Anforderung auf der eBUS-Busleitung in Richtung des Kessels oder der Wärmepumpe, die diese Anforderung dann durch Steuerung ihres Brenners, der Umwälzpumpe oder des Kompressors umsetzt.

Gleichzeitig überwacht das Modul den Betriebszustand der Wärmequelle - bei einem Fehler oder einem Ausfall kann es über den integrierten Ausgangskontakt (Relais, max. Belastung ca. 24 V / 30 mA) diesen Zustand an das übergeordnete System zurückmelden, das daraufhin reagieren kann (z. B. durch Umschaltung auf eine Ersatzwärmequelle oder durch Benachrichtigung der Gebäudebetreiber).

Kompatibilität und zugehörige Komponenten

Der VR 34 ist für Kessel und Wärmepumpen von Vaillant mit der Kommunikationsschnittstelle eBUS vorgesehen. Es ist wichtig zu betonen, dass dieses Modul eine Alternative zum Standard-Raum- oder Systemregelgerät von Vaillant (z. B. VRT, calorMATIC, multiMATIC) ist - es ist nicht möglich, ein vollwertiges eBUS-Regelgerät von Vaillant und das Modul VR 34 gleichzeitig an derselben Wärmequelle einzusetzen, da bei Anschluss eines echten eBUS-Regelgeräts das Modul VR 34 seine Funktion verliert. Der VR 34 wird daher typischerweise in Installationen eingesetzt, in denen das zentrale Gebäudesystem die Aufgabe des Heizungsregelgeräts übernimmt, anstelle der Standard-Regelung von Vaillant.

Montage

Die Montage des Moduls VR 34 besteht aus der Befestigung des Moduls in der Schaltkiste des Kessels oder in seiner unmittelbaren Nähe, dem Anschluss der Versorgungsspannung, der Verbindung mit der eBUS-Busleitung in Richtung Kessel/Wärmepumpe und dem Anschluss des eingehenden analogen Signals 0-10 V vom übergeordneten Gebäudesystem. Ein weiterer Schritt kann die Verbindung des Ausgangskontakts der Fehlermeldung an den entsprechenden Eingang des zentralen Steuerungssystems sein. Da es sich um die Verbindung zweier unterschiedlicher Steuerungssysteme (analogen Signals des Gebäudes und der digitalen eBUS-Busleitung von Vaillant) handelt, empfehlen wir, die Installation einem qualifizierten Techniker mit Erfahrung im Anschluss von MaR-Systemen und Vaillant-Geräten zu übertragen, der gleichzeitig die korrekte Einstellung des Eingangssignals im Rahmen der konkreten Projektanforderungen überprüft.

Typische Anwendungsfälle

Das Modul VR 34 wird typischerweise in Verwaltungsgebäuden, Einkaufszentren, Industriehallen oder größeren gewerblichen Objekten eingesetzt, in denen die Heizung durch einen Vaillant-Kessel oder eine Wärmepumpe sichergestellt wird, aber die Gesamtsteuerung des Gebäudes (einschließlich Heizung, Klimatisierung, Lüftung und Beleuchtung) einem zentralen Gebäudesteuerungssystem übertragen wird, das mit standardisierten analogen Signalen 0-10 V kommuniziert. Ein weiterer typischer Anwendungsfall ist die Modernisierung einer alten Kesselanlage, in der der ursprüngliche analoge Regler durch einen neuen Brennwertkessel oder eine Wärmepumpe von Vaillant ersetzt wird, wobei die ursprüngliche analoge Steuerungsinfrastruktur (z. B. ein bestehendes PLC oder einen älteren Regler) erhalten bleibt und die neue Wärmequelle über das Modul VR 34 angeschlossen wird.

Warum dieses Modul wählen

Der Hauptvorteil des Moduls VR 34 ist, dass es ermöglicht, einen modernen Brennwertkessel oder eine Wärmepumpe von Vaillant in eine bestehende oder geplante Gebäudesteuerungsinfrastruktur zu integrieren, ohne dass das bereits eingesetzte zentrale Steuerungssystem durch ein neues System ersetzt werden muss, das mit dem eBUS-Protokoll kompatibel ist. Dies spart Investitionskosten, insbesondere bei der Modernisierung größerer Objekte, bei denen der Austausch des gesamten Gebäudesteuerungssystems eine deutlich höhere Investition darstellen würde als ein einfaches Umschaltmodul zwischen zwei Kommunikationsstandards.

Das Modul bewahrt zudem die Möglichkeit der Rückmeldung von Fehlern, was für Betreiber größerer Objekte wichtig ist, die einen Überblick über den Zustand der Technologie zentral benötigen, ohne dass eine physische Kontrolle jedes einzelnen Wärmequellen erforderlich ist.

Wartung

Das Modul VR 34 benötigt keine besondere Wartung. Bei Abweichungen zwischen der gewünschten und der tatsächlichen Leistung der Wärmequelle empfehlen wir zunächst, die korrekte Einstellung des Eingangssignals 0-10 V und die physische Verbindung der Signalleitungen zu prüfen, oder alternativ einen Service-Techniker zu kontaktieren, um eine tiefere Diagnose der Kommunikation zwischen dem übergeordneten System und dem Modul durchzuführen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich VR 34 zusammen mit einem Standard-Raumregelgerät von Vaillant verwenden?

Nein, wenn ein vollwertiges Regelgerät von Vaillant (z. B. VRT, calorMATIC, multiMATIC) an die eBUS-Busleitung angeschlossen ist, verliert das Modul VR 34 seine Funktion. Es ist als Alternative zum Standardregelgerät vorgesehen, nicht als sein Ergänzung.

Welches Signal muss das übergeordnete Gebäudesystem bereitstellen?

Das Modul VR 34 verarbeitet ein standardmäßiges industrielles analoges Signal im Bereich von 0 bis 10 Volt, das in Gebäude-Meß- und Regelungssystemen (BMS/SCADA/PLC) üblich ist.

Kann das Modul einen Kesselfehler an das zentrale System melden?

Ja, das Modul verfügt über einen integrierten Melderausgang (Relais), der an den Eingang des übergeordneten Systems angeschlossen werden kann, um den Betriebs- oder Fehlerzustand der Wärmequelle zu signalisieren.

Ist es für Wohngebäude mit klassischem Raumthermostat geeignet?

Für gewöhnliche Wohn- und Einfamilienhäuser mit klassischem Raum- oder Systemregelgerät ist das VR 34 nicht notwendig und nicht geeignet - es ist speziell für Fälle vorgesehen, in denen die Heizungsquelle durch ein zentrales Gebäudesteuerungssystem über ein analoges Signal 0-10 V gesteuert wird.

Benötigt die Installation des Moduls die Arbeit eines qualifizierten Technikers?

Ja, die Installation und die Einstellung des Eingangssignals empfehlen wir immer einem qualifizierten Techniker mit Erfahrung im Anschluss von Gebäude-Meß- und Regelungssystemen an Vaillant-Geräte zu übertragen.

Operativer Kontext - warum die Verbindung mit dem BMS zählt

In größeren gewerblichen und administrativen Gebäuden ist die Heizung in der Regel nur eine von vielen betrieblichen Technologien, die von einem zentralen Gebäudesystem gemeinsam mit Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Zugangskontrollsystemen und weiteren Komponenten gesteuert werden. Betreiber solcher Gebäude benötigen eine Übersicht über den Zustand und den Verbrauch aller Technologien an einem Ort, was einen einheitlichen Kommunikationsstandard über alle Systeme hinweg erfordert. Aus diesem Grund begegnen wir in der Praxis häufig der Anforderung, einen modernen Brennwertkessel oder eine Wärmepumpe Vaillant, die nativ über den proprietären Protokoll eBUS kommuniziert, an ein älteres oder standardisiertes zentrales System anzuschließen, das einen universellen analogen Signal 0-10 V nutzt. Der Modul VR 34 löst diesen Bedarf elegant, ohne dass eine kostspielige Austauschung der bestehenden Gebäudesteuerungsinfrastruktur erforderlich ist.

Aus der Sicht des Planers von MaR-Systemen stellt der VR 34 eine standardisierte und überprüfte Methode der Integration der Wärmequellen Vaillant in das umfassendere technologische Gesamtsystem dar, was das Planen und den zukünftigen Service im Vergleich zu improvisierten Lösungen, die auf zusätzlichen Umwandlern von Drittanbietern basieren, vereinfacht.

Vergleich der Steuerungsmethoden der Wärmequelle

SteuerungsmethodeEignung fürErforderlicher Modul
Standarder Raum-/Systemregelung Vaillant (eBUS)Einfamilienhäuser, Wohnungen, kleine BetriebeVR 34 ist nicht erforderlich
Zentrales Gebäudesystem mit Signal 0-10 VVerwaltungsgebäude, Industriehallen, gewerbliche ObjekteVR 34
Kaskadensteuerung mehrerer WärmequellenGroße Objekte mit hohem WärmebedarfVR 32 / VR 32 B + VR 71

Einstellung des Eingangssignalbereichs

Beim Inbetriebnehmen des Moduls VR 34 ist die richtige Einstellung und Überprüfung der Zuordnung des Eingangsspannungsbereichs zum gewünschten Ausgangsparameter der Wärmequelle ein entscheidender Schritt. In der Praxis bedeutet dies, zu definieren, welcher Eingangsspannungswert (z. B. 2 V, 6 V oder 10 V) welcher gewünschten Ausgangstemperatur oder Modulationsrate des Kessels oder der Wärmepumpe entspricht. Diese Einstellung erfolgt beim ersten Inbetriebnehmen des Geräts und sollte den im Projekt MaR des Gebäudes definierten Parametern entsprechen, um eine konsistente Steuerung über alle an das zentrale System angeschlossenen Technologien hinweg zu gewährleisten. Eine falsche Einstellung des Bereichs kann zu unzureichender oder im Gegenteil übermäßiger Leistung der Wärmequelle im Vergleich zur tatsächlichen Anforderung des zentralen Systems führen, weshalb wir empfehlen, diese Einstellung immer beim Inbetriebnehmen zusammen mit dem zuständigen Planer oder Techniker MaR zu überprüfen.

Diagnose und Behebung häufiger Probleme

Bei Abweichungen zwischen erwartetem und tatsächlichem Verhalten der über VR 34 angeschlossenen Wärmequelle empfehlen wir einen systematischen Ansatz: Zunächst prüfen, ob kein anderer, konkurrierender Regler gleichzeitig an der eBUS-Busleitung angeschlossen ist (was die Funktionalität des VR 34 verlieren lassen würde), anschließend die physische Verbindung des Eingangssignalkabels und dessen Abschirmung überprüfen (da analoge Signale elektromagnetischen Störungen anfällig sind, empfiehlt sich, Signalkabel getrennt von den Starkstromkabeln zu verlegen) und schließlich die Richtigkeit der eingestellten Eingangsspannungsbereiche im Vergleich zum tatsächlich gesendeten Signal des übergeordneten Systems überprüfen. Bei anhaltenden Problemen empfehlen wir, einen Servicetechniker mit Erfahrung im Anschluss von MaR-Systemen und Vaillant-Geräten zu kontaktieren.

Häufig gestellte Fragen - Ergänzung

Ist eine Abschirmung der Signalkabel beim Anschluss des VR 34 erforderlich?

Aufgrund der Empfindlichkeit des analogen Signals 0-10 V gegenüber elektromagnetischen Störungen empfehlen wir, ein abgeschirmtes Kabel zu verwenden und es getrennt von den Starkstromverteilungen zu verlegen, insbesondere bei größeren Distanzen zwischen dem zentralen System und dem Modul.

Kann der VR 34 auch für mehrere Kessel gleichzeitig genutzt werden?

Der Modul VR 34 ist für die Steuerung einer einzigen Wärmequelle vorgesehen. Bei einer Kaskade aus mehreren Kesseln oder Wärmepumpen, die von einem zentralen Gebäudesystem gesteuert werden, ist es erforderlich, eine Kombination mit Kaskadenmodulen VR 32/VR 32 B in Betracht zu ziehen und die genaue Topologie mit dem Planer MaR abzusprechen.

Einschätzung der Investition in die Integration

Die Kosten für den Modul VR 34 sind im Vergleich zur Gesamtinvestition in den Austausch oder die Modernisierung des Gebäudesteuerungssystems vernachlässigbar, doch sein Nutzen ist grundlegend – er ermöglicht es, die bestehende Investition in das zentrale MaR-System des Gebäudes beizubehalten, während gleichzeitig ein moderner, energieeffizienterer Wärmequelle Vaillant eingesetzt wird. Für Gebäudeverwalter und Betreiber, die eine schrittweise Erneuerung der Technologien planen, ohne eine einmalige Austauschung der gesamten Infrastruktur durchzuführen, stellt dieser Modul eine praktische und kosteneffektive Integrationslösung dar.

Zusammenfassung

Der Vaillant VR 34 ist ein spezialisierter Umsetzungsmodul, der es ermöglicht, einen Kessel oder eine Wärmepumpe Vaillant an ein übergeordnetes MaR-System anzuschließen, das standardisierte analoge Signale 0-10 V nutzt. Er ist insbesondere für größere Verwaltungs-, gewerbliche und industrielle Objekte vorgesehen, in denen die Heizung durch ein zentrales Gebäudesystem anstelle der standardmäßigen Raumregelung Vaillant gesteuert wird. Dank der einfachen Signalumsetzung und der Möglichkeit der Rückmeldung des Fehlerzustands stellt er eine bewährte und kosteneffektive Lösung der Integration moderner Wärmequellen Vaillant in die bestehende Gebäudesteuerungsinfrastruktur dar.

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Regelungen Vaillant
Garantie: 2 Jahre
Eingangssignal: 0–10 V (analog, Industriestandard)
Ausgangsprotokoll: eBUS (Vaillant)
Fehlermeldung: Integrierter Ausgangskontakt (Relais, max. 24 V / 30 mA)
Kompatibilität: Heizkessel und Wärmepumpen Vaillant mit eBUS-Schnittstelle
Bestimmung: Verwaltungsgebäude, gewerbliche und industrielle Objekte mit zentraler MSR-Anlage
Montage: In der Heizungsschrank oder in seiner Nähe
Hersteller: Vaillant
Garantie: 2 Jahre
Gerätestyp: Kommunikations-Konvertermodul (0–10 V / eBUS)
Herstellungsland: Deutschland

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Über das Unternehmen

Die Gruppe Vaillant Group ist ein Synonym für Heizung und Warmwasserbereitung, wobei der Hauptfokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Benutzerkomfort liegt. Ihre Produkte der Wärmetechnik sind in über 100 Ländern der Welt vertreten. Sie vereint die Marken Vaillant, Saunier Duval, AWB, Bulex, DemirDöküm, Glow worm, Hermann Saunier Duval und Protherm. Jede dieser Marken hat reiche Erfahrungen im Bereich der Herstellung von Heizgeräten, da die meisten von ihnen bereits seit mehr als 80 Jahren in diesem Segment tätig sind. Mit ihrer 140 Jahre währenden Marktpresenz gehört insbesondere die Marke Vaillant zu den größten und bedeutendsten. Langfristig ist sie Marktführer und Pionier bei der Entwicklung und Innovation im Bereich der Heiztechnologien in Europa. Die Gruppe Vaillant Group verfügt über ein umfangreiches Netz an Händlern und tausende zufriedene Kunden weltweit.

Zu dem reichen Portfolio der Vaillant Group gehören moderne Heiztechnologien, die energieeffizient, effektiv und umweltfreundlich sind. Dank des breiten Spektrums an Produkten und Modellen findet sich hier jeder Kunde genau das, was er braucht. Das Sortiment umfasst Wand- und Stubeöfen, Warmwasserspeicher oder elektrische Geräte. Im Bereich der Wandöfen ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von 26 Prozent sogar Nummer eins in Europa. Die Vaillant Group spezialisiert sich nicht nur auf die Entwicklung und Fertigung von Öfen, sondern auch auf Technologien, die erneuerbare Energien nutzen, wie z. B. Solaranlagen oder die modernsten Wärmepumpen und Klimaanlagen. Den Nutzern bietet sie außerdem Wärmerückgewinnungs- oder Kogenerationsanlagen sowie Zeolith-Wärmepumpen an.

Die Vaillant Group denkt jeden Tag nach vorn und bietet individuelle Lösungen für jede Bedürfnis und jede Art von Energie. Ihren Erfolg gründet sie auch auf Forschung und Entwicklung, die stets in Einklang mit den Wünschen der Kunden steht. Das Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens gehört zu den größten und vor allem kreativsten Abteilungen in diesem Segment. Die Entwicklungsgruppe arbeitet ständig an neuen Geräten und Technologiesystemen, die sich immer einfacher bedienen lassen und bereits heute die Anforderungen der Zukunft erfüllen. Ob es sich um Energielösungen der Zukunft oder um die beste Methode handelt, um fossile Brennstoffe zu nutzen, versucht das Unternehmen Vaillant Group stets, neue Trends vorherzusehen und immer einen Schritt vor den anderen zu sein. Ein Beweis dafür ist auch die jährliche Anmeldung bis zu 100 neuer Patente. Im Bereich der Fertigung legt das Unternehmen den größten Wert auf die Erreichung der höchsten Qualität der Öfen, was Perfektion bis ins kleinste Detail bedeutet.

Die Vaillant Group hat in den meisten Ländern der Welt eine Niederlassung. Ausgenommen ist auch die Slowakei, wo sich das Unternehmen Vaillant Group Slovakia, s. r. o. befindet, das die Marken Vaillant und Protherm vertritt. Heizgeräte der Vaillant Group werden in sieben Produktionswerken hergestellt, wovon zwei in unserem Land liegen. Diese Fabriken beschäftigen zusammen mehr als 1300 Menschen. Das Produktionswerk Protherm Production mit Sitz in Skalica spezialisiert sich auf die Herstellung von Elektro- und Stubeöfen für alle Marken, die zur Gruppe Vaillant Group gehören. Es verfügt auch über ein eigenes Entwicklungscenter, das zu den modernsten in Europa zählt. Das zweite Produktionswerk in der Slowakei ist das Vaillant Industrial Slovakia in Trenčianských Stankovciach, das für die gesamte Gruppe Module für Wandöfen herstellt.

Geschichte des Unternehmens Vaillant

Die Geschichte des Unternehmens Vaillant reicht bis ins Jahr 1874 zurück, als es von Johann Vaillant in Remscheid in Deutschland gegründet wurde. Seitdem ist das Unternehmen Vaillant ein Marktführer im Bereich Heiz- und Lüftungstechnologien.

Geschichte des Unternehmens Vaillant 

1874 Installateur Johann Vaillant gründet das Unternehmen.

1894 Erhielt ein Patent für die Erfindung eines Gasherdes mit der Konstruktion „im geschlossenen System“.

1899 Registriertes Logo des Unternehmens, das Osterhasen.

1905 Entwicklung eines aufgehängten Warmwasserbereiters, patentiert unter dem Namen „Geyser“.

1924 Entwicklung eines aufgehängten Heizkessels.

1955 Im Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hergestellte Millionste Einheit.

1960 Beginn der Herstellung elektrischer Geräte.

1967 Entwicklung eines kombinierten aufgehängten Heizkessels.

1974 Seit 1974 wurden elf Millionen Geräte verkauft.

1992 Gründung von Tochtergesellschaften – in der Tschechoslowakischen Republik, Ungarn, Polen und der Türkei.

1993 Durch die Aufteilung der Tschechoslowakei entstand ein eigenständiges Handelsvertretung in der Slowakei.

1999 Jubiläum, 125-jähriges Jubiläum der Gründung des Unternehmens, in der gesamten Geschichte wurden 40 Millionen Geräte verkauft.

2001 Entstand die Gruppe Vaillant Group, die acht bedeutende Hersteller von Heizgeräten in Europa, einschließlich des slowakischen Herstellers von Heizkesseln Protherm, abdeckt.

2003 Das Produktionswerk der Vaillant Group in Skalica spezialisiert sich auf die Herstellung von Stubeöfen auch für andere Marken, die zur Gruppe VG gehören.

2004 Die Vaillant Group eröffnet in Trenčín in der Slowakei eine neue Produktionsstätte für hydraulische Gruppen für Wandöfen.

2009 Im Werk VG Trenčín wurde die 10 000 000. Einheit für Heizgeräte hergestellt.

Osterhase im Logo – gewidmet dem Erfolg des Unternehmens

Rote Zwergen und niedliche Tiere stehen umher und bewundern das Wunder des Eies. Johann Vaillant ist von der Szene fasziniert und beschließt, sowohl das Bild als auch die Urheberrechte zu kaufen. Für Vaillant bedeutet dies die Gründung seiner Marke und eine große Erfolgsgeschichte.

Sehr auffälliges Markenprofil

Seit dem Jahr 1899 ziert das Motiv alle Produkte, Kataloge und Prospekte. Innerhalb weniger Jahre baute sich Vaillant einen hervorragenden Ruf auf, der sich über ganz Deutschland hinaus ausbreitete. Vaillant gab seinem Logo klare Linien und Konturen. „Hase im Ei“ bleibt das zentrale Thema, aber das Wort „Vaillant“ wird hinzugefügt.

Viele Deutsche wissen, dass der Vaillant Hase der Firma im Bundesland Nordrhein-Westfalen gehört. Darüber hinaus: mehr als 70 % aller Deutschen haben schon von der Firma Vaillant gehört. In Österreich und den Niederlanden erreicht das Unternehmen ähnliche Ergebnisse in Bezug auf sein Image.

Nachhaltigkeit 

Als zukunftsorientierter Familienbetrieb übernehmen wir besondere Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern und der Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass wirtschaftlicher Erfolg, nachhaltiges und profitables Wachstum untrennbar mit dem Engagement für soziale und ökologische Standards verbunden sind.

Um diese Verpflichtung zu erfüllen, sind wir verpflichtet, unsere Tätigkeiten im Rahmen des strategischen S.E.E.D.S. Programms (Nachhaltigkeit in Umwelt, Mitarbeitern, Entwicklung & Produkten und Gesellschaft) nachhaltig zu gestalten. Die Definition dieser Schwerpunkte basiert auf einem umfassenden Verständnis von Nachhaltigkeit, in dem wir auch die zentralen Themen unseres Kerngeschäfts berücksichtigen.

 

 

 

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