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Vaillant Rückschlagventil mechanisch, Ø 110 mm

Artikelnummer: 0020207200
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Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Vaillant Rückschlagventil mechanisch Ø 110 mm – Schutz bei Anschluss mehrerer Kessel an einen gemeinsamen Abgasrohr

Das mechanische Rückschlagventil mit einem Durchmesser von 110 mm (Artikelnummer 0020207200) ist ein originäres Sicherheitszubehör von Vaillant, hauptsächlich für Kaskadenanordnungen von Brennwertkesseln vorgesehen, also für Situationen, bei denen mehrere Kessel an eine gemeinsame vertikale Abgasleitung (gemeinsamer Schornstein, Sammelrohr oder gemeinsame Schachtart LAS) angeschlossen sind. Seine Aufgabe besteht darin, das Rückströmen der Abgase aus in Betrieb befindlichen Kesseln in einen Kessel, der gerade außer Betrieb ist, über dessen eigenes, gerade nicht aktives Abgasrohr zu verhindern.

Ohne diesen Bauteil könnte es bei einer Kaskadenanordnung dazu kommen, dass die Abgase aus laufenden Kesseln über die gemeinsame Abgasleitung in den ausgeschalteten Kessel gedrückt werden und von dort möglicherweise in den Kesselraum austreten, was sowohl ein Sicherheitsrisiko als auch ein Risiko der Beschädigung des inaktiven Geräts durch Kondensat und Wärme der Abgase anderer Quellen darstellt.

Funktionsprinzip des mechanischen Rückschlagventils

Das mechanische Rückschlagventil arbeitet nach einem einfachen, aber verlässlichen Prinzip: Es enthält eine bewegliche Lamelle (oder eine Gruppe von Lamellen), die bei Abgasströmung aus dem laufenden Kessel durch den Überdruck, der vom Abgasventilator des Kessels erzeugt wird, geöffnet wird und nach Beendigung des Betriebs durch ihr eigenes Gewicht oder durch die Federkraft wieder geschlossen wird. Auf diese Weise lässt das Ventil die Abgase nur in eine Richtung – aus dem System heraus – durch und verhindert deren Rückströmung in den ausgeschalteten Quell. Es handelt sich also nicht um ein elektronisch gesteuertes Bauteil, sondern um eine reine mechanische Lösung, die keinen Anschluss an die Steuereinheit des Kessels oder eine Stromversorgung benötigt, was ihre Zuverlässigkeit erhöht und das Risiko von Fehlern verringert.

Der Durchmesser von 110 mm entspricht einem der Standardgrößen, die in den Systemlösungen von Vaillant für den Anschluss mehrerer Quellen an eine gemeinsame Abgasleitung verwendet werden, und das Ventil ist konstruktiv so angepasst, dass es direkt in die Leitung des Abgasrohrs in der Nähe des Anschlusspunkts eines einzelnen Kessels an das Sammelrohr eingebaut werden kann.

Wann ist dieses Ventil unbedingt erforderlich

  • Kaskadenheizungen – Mehrfamilienhäuser, Verwaltungsgebäude, industrielle und gewerbliche Betriebe, bei denen aus Kapazitäts- oder Sicherheitsgründen mehrere Brennwertkessel an eine gemeinsame Abgasleitung angeschlossen werden,
  • Geteilte Schornsteinsysteme (LAS) – Mehrfamilienhäuser mit gemeinsamer Luft-Abgas-Schacht, in die mehrere separate Heizkessel angeschlossen sind,
  • Redundante Anschlüsse – Betriebe, bei denen ein Kessel als Ersatz für einen zweiten dient und es sichergestellt werden muss, dass während des Betriebs einer Quelle die zweite (ausgeschaltete) sicher von der Abgasströmung getrennt bleibt,
  • Erweiterung bestehender Heizräume – Beim Anschluss eines weiteren Kessels an eine bereits funktionierende Abgasleitung ist die Einbau eines Ventils an jedem neuen und bestehenden Anschlusspunkt eine Sicherheitsvorgabe des Projekts.

Bei der Einzelinstallation eines Kessels mit eigenständiger, nicht geteilter Abgasleitung (ohne Anschluss an ein gemeinsames System) ist dieses Ventil in der Regel nicht erforderlich – sein Einsatz ist vielmehr auf Szenarien mit geteilter Abgasleitung beschränkt.

Montage und Einbau im System

Das Ventil wird in die Leitung des Abgasrohrs in der Nähe des Abgasausgangs des jeweiligen Kessels eingebaut, vor dessen Anschluss an die gemeinsame Sammelverzweigung oder Schacht. Die auf dem Gehäuse des Ventils angegebene Strömungsrichtung muss der tatsächlichen Abgasströmung vom Kessel in Richtung des Systems entsprechen – eine falsche Ausrichtung bei der Montage würde die Funktion des Geräts vollständig verhindern. Die Montage sollte von einem geschulten Service-Techniker mit fachlicher Qualifikation für den Einbau von Gasgeräten und Abgasanlagen durchgeführt werden, idealerweise im Rahmen des Kaskadenprojekts, das die genaue Position und die Anzahl der erforderlichen Ventile festlegt.

Es ist ebenfalls wichtig, den Zugang zum Ventil für zukünftige Inspektionen und gegebenenfalls den Austausch zu gewährleisten, da es sich um ein mechanisches Bauteil mit beweglicher Lamelle handelt, das – obwohl es für eine langfristige wartungsfreie Betriebsweise konzipiert ist – im Laufe der Betriebsjahre Kondensat und Schadstoffe aus den Abgasen ansetzen kann.

Sicherheitsrelevanz von Kaskadenheizungen

Beim Planen von Kaskadenheizungen ist die Frage des Rückströmens der Abgase eine der zentralen Sicherheitsthemen, auf die sich auch die technische Dokumentation des Herstellers und geltende Normen für die Planung gemeinsamer Abgasleitungen beziehen (insbesondere STN EN 15287 und die damit verbundenen technischen Vorschriften für Kaskadenanordnungen von Gasgeräten). Die Abwesenheit oder ein Defekt des Rückschlagventils bei einer Mehrquellenanordnung kann zu einer Eindringung der Abgase in den Heizraum über den inaktiven Kessel führen, was sowohl ein Risiko für die Sicherheit der Bedienung als auch ein Risiko der Konzentration von Kohlenmonoxid in einem geschlossenen Raum darstellt. Aus diesem Grund ist dieses Ventil eine übliche, oft direkt im Projekt geforderte Komponente jedes Kaskadenlösungsansatzes mit Vaillant-Brennwertkesseln.

Material und Beständigkeit

Das Ventil besteht aus Materialien, die gegenüber dem Kondensat beständig sind, das bei der Betriebsweise der Brennwerttechnik entsteht (mild saures Milieu mit einem pH-Wert von etwa 3,5 bis 5,5) und gegenüber den Temperaturen der Abgase, die bei Brennwertkesseln typischerweise vorliegen (meist bis ca. 80 °C am Ausgang der Abgasleitung bei geringeren Temperaturdifferenzen der Heizungsanlage). Die Lamelle und das Gehäuse des Ventils sind so dimensioniert, dass sie ihre Funktion und Dichtheit auch nach langer Betriebszeit ohne Bedarf an Schmierung oder anderen regelmäßigen Eingriffen beibehalten.

Kompatibilität

Dieses Rückschlagventil mit einem Durchmesser von 110 mm ist für die Systemlösungen von Vaillant bei Kaskaden- und Sammelabgasleitungen bei Brennwertgasheizkesseln der Reihen ecoTEC, ecoTEC plus, ecoTEC exclusiv und weiteren Modellen mit Leistung, die dem Rohrdurchmesser entsprechen, vorgesehen. Vor der Bestellung empfehlen wir, den genauen Durchmesser der geplanten Abgasleitung für die jeweilige Kaskade zu prüfen, da Vaillant Ventile in mehreren Durchmesservarianten anbietet (z. B. mit Reduzierung auf 80/110 mm für andere Kombinationen von Kesseln).

Wartung und Kontrolle

Auch wenn das mechanische Rückschlagventil als wartungsfreies Bauteil konzipiert ist, empfiehlt sich die Funktionalität und die freie Beweglichkeit der Lamelle im Rahmen der regelmäßigen jährlichen Serviceinspektion der gesamten Kaskadenheizung zu prüfen. Die Kontrolle umfasst insbesondere die Überprüfung, ob die Lamelle sich frei und flüssig bewegt, ohne durch Ablagerungen des Kondensats blockiert zu sein, und dass die dichtenden Flächen des Ventils nicht beschädigt oder korrodiert sind. Bei Kaskadenheizungen mit intensivem Betrieb (z. B. in Mehrfamilienhäusern oder gewerblichen Objekten mit hohem Warmwasser- und Heizbedarf) kann es sinnvoll sein, die Kontrolle der Ventile in kürzere Wartungsintervalle einzubeziehen, entsprechend den Empfehlungen der Serviceorganisation.

Warum das originale Ersatzteil von Vaillant

Die Verwendung des originalen Rückschlagventils von Vaillant anstelle einer universellen Alternative garantiert, dass die dimensions- und funktionalen Parameter des Ventils exakt den Anforderungen des Systems entsprechen, für das die Kaskadenanordnung geplant ist – einschließlich des Druckverlusts, den das Ventil in das System einbringt, und der bei der Dimensionierung der Leistung der Abgasventilatoren der einzelnen Kessel berücksichtigt werden muss. Ein falsch dimensioniertes oder inkompatibles Ventil eines anderen Herstellers könnte entweder eine unzureichende Dichtung beim ausgeschalteten Kessel verursachen oder umgekehrt einen zu hohen Druckverlust erzeugen, der die Leistung der Abgasleitung einschränkt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Benötige ich dieses Ventil auch bei einem einzigen Kessel?
Nein, bei der Einzelinstallation eines Kessels mit eigenständiger, nicht geteilter Abgasleitung ist das Rückschlagventil in der Regel nicht erforderlich. Sein Einsatz ist auf Anschlusskonfigurationen beschränkt, bei denen mehrere Quellen eine gemeinsame Abgasleitung nutzen.

Wie viele Ventile benötige ich bei einer Kaskade aus drei Kesseln?
Die genaue Anzahl und die Position der Ventile bestimmt das Kaskadenprojekt anhand der Konfiguration der Sammelrohre. In der Regel wird jedoch ein Ventil an jedem Anschluss eines einzelnen Kessels an die gemeinsame Verzweigung montiert, also bei drei Kesseln in der Regel drei Ventile.

Erfordert das Ventil eine elektrische Versorgung oder eine Verbindung mit der Steuereinheit des Kessels?
Nein, es handelt sich um ein reines mechanisches Bauteil, das auf dem Prinzip des Druckunterschieds und des Eigengewichts oder der Federkraft der Lamelle arbeitet, ohne dass eine elektrische Versorgung oder Steuerung erforderlich ist.

Was passiert, wenn die Klappe einfriert oder in der geöffneten Position klemmt?
Bei Klemmen in der geöffneten Position verliert die Klappe ihre Schutzfunktion und das System verhält sich, als ob die Klappe überhaupt nicht eingebaut wäre – deshalb ist es wichtig, ihren freien Bewegungsablauf regelmäßig im Rahmen des Service zu prüfen, insbesondere in Heizräumen mit höherer Feuchtigkeit oder niedrigeren Betriebstemperaturen.

Ist diese Klappe auch für gemeinsame Schornsteinsysteme vom Typ LAS in Mehrfamilienhäusern geeignet?
Ja, eine der Hauptanwendungen dieser Klappe ist gerade bei der Anschlussung einzelner Brennwertkessel in Wohnungen an eine gemeinsame Luft-Schornsteinschacht, wo sie vor Rückströmungen von Abgasen zwischen den einzelnen Wohnungen schützt.

Muss die Montage durch einen zertifizierten Techniker erfolgen?
Ja, aufgrund der Sicherheitsrelevanz dieses Bauteils und seiner direkten Einbindung in die Abgasleitung sollte die Montage immer einer fachlich kompetenten Person mit Berechtigung zur Installation von Gasgeräten und Abgasanlagen überlassen werden.

Typische Fehler bei der Planung und Montage von Kaskaden-Abgasanlagen

Bei der Realisierung von Kaskadenheizungen stoßen Service- und Montagefirmen am häufigsten auf folgende Mängel im Zusammenhang mit Rückstauklappen:

  • Verzicht auf die Klappe bei einer Erweiterung der Kaskade – wenn in eine bestehende Heizung ein weiterer Kessel nachgerüstet wird, wird manchmal die Klappe nicht auch an den bereits bestehenden, funktionierenden Kesseln angebracht, was zu einer asymmetrischen und gefährlichen Konfiguration führt,
  • Falsche Ausrichtung der Klappe bei der Montage – das Verwechseln der auf dem Klappeingang angezeigten Strömungsrichtung führt dazu, dass die Klappe entweder ihre Funktion gar nicht erfüllt oder im Gegenteil auch den richtigen Abgasfluss aus dem betriebenen Kessel behindert,
  • Unterschätzung des Druckverlustes der Klappe bei der Planung – bei Kaskaden mit längerer Abgasleitung und mehreren Klappen kann die Summe der Druckverluste den Vorrat des Abgasventilators überschreiten, was sich in einer Verringerung der Leistung oder in Fehlernachrichten des Kessels bemerkbar macht,
  • Fehlender Eintrag zum Typ und zur Position der Klappe in der Projektunterlage – das erschwert die spätere Wartung, insbesondere wenn eine andere Firma als die ursprüngliche Installationsfirma die Kaskade wartet.

Die konsequente Einhaltung der Herstellerangaben für das konkrete Kaskadenkonzept ist daher ebenso wichtig wie die Wahl des richtigen Klapptyps.

Unterschied zwischen mechanischer und motorischer Rückstauklappe

Neben mechanischen Rückstauklappen, wie es auch bei diesem Produkt der Fall ist, gibt es in einigen größeren oder komplexeren Kaskadensystemen auch motorisch gesteuerte Klappen, die mit der Steuereinheit des Kessels verbunden sind und sich aktiv synchron mit dem Betriebszustand der jeweiligen Quelle öffnen und schließen. Die mechanische Lösung, wie sie bei dieser Klappe vorliegt, hat gegenüber der motorischen Variante den Vorteil der Einfachheit, der Abwesenheit von elektronischen Bauteilen, die anfällig für Defekte sind, und der Unabhängigkeit von der Funktion der Steuerelektronik des Kessels – sie funktioniert rein auf der Grundlage des physikalischen Prinzips des Druckunterschieds. Für die meisten gängigen Kaskadenkonzepte in Mehrfamilienhäusern und kleineren gewerblichen Heizräumen ist die mechanische Lösung vollständig ausreichend und ist zudem kostengünstiger als motorisierte Alternativen.

Anbindung an die Schornsteinplanung und die Dimensionierung des Durchmessers

Die Wahl des Durchmessers von 110 mm für die Rückstauklappe muss mit dem Durchmesser des restlichen Abgasweges übereinstimmen und mit der Gesamtberechnung der Schornsteindimensionierung übereinstimmen, die bei Kaskadensystemen die Summe der Nennwärmeleistungen aller angeschlossenen Kessel, die Höhen- und Richtungskonfiguration der Route sowie die Druckverluste aller eingebauten Komponenten einschließlich Bögen, Reduzierungen und genau dieser Rückstauklappen berücksichtigt. Diese Berechnung sollte von einem autorisierten Planer für Abgaswege oder einem Kaminfachmann mit entsprechender Berechtigung durchgeführt werden, in der Regel unter Verwendung von Softwarewerkzeugen zur Schornsteindimensionierung, die vom Kesselhersteller akzeptiert werden.

Lagerung und Handhabung vor der Einbau

Bis zur Montage ist es sinnvoll, die Klappe an einem trockenen, sauberen Ort ohne mechanische Belastung zu lagern, die das Gehäuse oder die Lamelle verformen könnte. Bei der Handhabung ist darauf zu achten, dass die Lamelle weder durch übermäßigen Druck noch durch falsches Greifen in der geöffneten oder geschlossenen Position blockiert wird, da es sich um ein präzises mechanisches Bauteil handelt, dessen ordnungsgemäße Funktion von der freien und flüssigen Bewegung der Lamelle in ihrem gesamten Bereich abhängt.

Zusammenfassung

Die mechanische Rückstauklappe Vaillant Ø 110 mm ist ein entscheidender Sicherheitsbestandteil bei jedem Kaskaden- oder geteilten Anschluss von Brennwertkesseln an eine gemeinsame Abgasleitung. Sie verhindert das Rückströmen von Abgasen in inaktive Quellen, arbeitet zuverlässig ohne elektrische Versorgung und als Originalteil von Vaillant garantiert sie präzise technische Parameter, die den Anforderungen der Kaskadensysteme dieses Herstellers entsprechen, einschließlich der garantierten Druckverluste und der langfristigen mechanischen Zuverlässigkeit.

Ergänzende technische Zusammenhänge für Planer

Bei der Planung einer Kaskadenheizung ist zu berücksichtigen, dass jede eingebaute Rückstauklappe eine gewisse Druckverluste in die Abgasleitung einbringt, die bei der Gesamtberechnung des hydraulischen (bzw. aerodynamischen) Widerstands der Abgasleitung und bei der Wahl der Leistung der Abgasventilatoren der einzelnen Kessel berücksichtigt werden muss. Der Planer der Kaskade sollte diese Angabe aus der technischen Dokumentation des Herstellers für den konkreten Klapptyp beziehen und sie gemeinsam mit den Druckverlusten anderer Komponenten (Bögen, Aufteilungen, Sammlungsrohre) berücksichtigen, damit die resultierende Abgasleitung innerhalb der vom Kesselhersteller für diesen Anschlusstyp garantierten Parameter bleibt.

Empfehlungen zur Auswahl des Lieferanten und der Montagefirma

Aufgrund der Sicherheitsrelevanz von Rückstauklappen in Kaskadensystemen empfehlen wir, ihre Auswahl und Montage einer Firma mit nachweislichem Erfahrung bei der Installation von Mehrquellenheizungen von Vaillant zu überlassen, idealerweise mit Referenzen an ähnlichen Realisierungen. Eine erfahrene Firma kann bei der Planung nicht nur die Klappe selbst, sondern auch die Gesamtkonzeption der Sammelabgasleitung, einschließlich zukünftiger Erweiterungsmöglichkeiten der Kaskade um weitere Quellen berücksichtigen, was bei späteren Modernisierungen der Heizung Kosten spart.

Beziehung zur Revisionsarbeit und Schornsteinkontrolle

Da die Rückstauklappe ein Bestandteil der Abgasleitung ist, unterliegt sie ebenso wie andere Komponenten der regelmäßigen Kontrolle im Rahmen der vorgeschriebenen Schornsteinschauen und Abgaswegkontrollen durch eine berechtigte Person (Kaminfachmann) gemäß geltender Gesetzgebung. Bei Kaskadenheizungen ist es sinnvoll, die Position und den Typ der eingebauten Klappe direkt in das Revisionsbuch der Abgasleitung einzutragen, damit der Kaminfachmann und der Service-Techniker bei jeder weiteren Kontrolle einen klaren Überblick über die Anzahl, den Typ und die genaue Position aller Sicherheitsbauteile im System haben, was die Zeit, die für die Durchführung der Schau und bei Bedarf für den Service erforderlich ist, erheblich verkürzt.

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Vaillant
Garantie: 2 Jahre
Gewicht: 1.5 kg
Marke: Vaillant
Produkttyp: Mechanisches Rückschlagventil für Abgasrohr
Durchmesser: 110 mm
Funktionsprinzip: Mechanische Lamelle, kein Anschluss an Strom erforderlich
Bestimmung: Kaskadenanschlüsse, gemeinsame Abgaswege, LAS-Systeme
Material: Beständig gegen sauren Kondensat (pH ca. 3,5–5,5) und Abgastemperaturen
Kompatible Kesserserien: ecoTEC, ecoTEC plus, ecoTEC exclusiv
Herkunftsland: Deutschland / EU (Hersteller Vaillant)
Garantie: 2 Jahre

Produktbewertung

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Über das Unternehmen

Die Gruppe Vaillant Group ist ein Synonym für Heizung und Warmwasserbereitung, wobei der Hauptfokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Benutzerkomfort liegt. Ihre Produkte der Wärmetechnik sind in über 100 Ländern der Welt vertreten. Sie vereint die Marken Vaillant, Saunier Duval, AWB, Bulex, DemirDöküm, Glow worm, Hermann Saunier Duval und Protherm. Jede dieser Marken hat reiche Erfahrungen im Bereich der Herstellung von Heizgeräten, da die meisten von ihnen bereits seit mehr als 80 Jahren in diesem Segment tätig sind. Mit ihrer 140 Jahre währenden Marktpresenz gehört insbesondere die Marke Vaillant zu den größten und bedeutendsten. Langfristig ist sie Marktführer und Pionier bei der Entwicklung und Innovation im Bereich der Heiztechnologien in Europa. Die Gruppe Vaillant Group verfügt über ein umfangreiches Netz an Händlern und tausende zufriedene Kunden weltweit.

Zu dem reichen Portfolio der Vaillant Group gehören moderne Heiztechnologien, die energieeffizient, effektiv und umweltfreundlich sind. Dank des breiten Spektrums an Produkten und Modellen findet sich hier jeder Kunde genau das, was er braucht. Das Sortiment umfasst Wand- und Stubeöfen, Warmwasserspeicher oder elektrische Geräte. Im Bereich der Wandöfen ist das Unternehmen mit einem Marktanteil von 26 Prozent sogar Nummer eins in Europa. Die Vaillant Group spezialisiert sich nicht nur auf die Entwicklung und Fertigung von Öfen, sondern auch auf Technologien, die erneuerbare Energien nutzen, wie z. B. Solaranlagen oder die modernsten Wärmepumpen und Klimaanlagen. Den Nutzern bietet sie außerdem Wärmerückgewinnungs- oder Kogenerationsanlagen sowie Zeolith-Wärmepumpen an.

Die Vaillant Group denkt jeden Tag nach vorn und bietet individuelle Lösungen für jede Bedürfnis und jede Art von Energie. Ihren Erfolg gründet sie auch auf Forschung und Entwicklung, die stets in Einklang mit den Wünschen der Kunden steht. Das Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens gehört zu den größten und vor allem kreativsten Abteilungen in diesem Segment. Die Entwicklungsgruppe arbeitet ständig an neuen Geräten und Technologiesystemen, die sich immer einfacher bedienen lassen und bereits heute die Anforderungen der Zukunft erfüllen. Ob es sich um Energielösungen der Zukunft oder um die beste Methode handelt, um fossile Brennstoffe zu nutzen, versucht das Unternehmen Vaillant Group stets, neue Trends vorherzusehen und immer einen Schritt vor den anderen zu sein. Ein Beweis dafür ist auch die jährliche Anmeldung bis zu 100 neuer Patente. Im Bereich der Fertigung legt das Unternehmen den größten Wert auf die Erreichung der höchsten Qualität der Öfen, was Perfektion bis ins kleinste Detail bedeutet.

Die Vaillant Group hat in den meisten Ländern der Welt eine Niederlassung. Ausgenommen ist auch die Slowakei, wo sich das Unternehmen Vaillant Group Slovakia, s. r. o. befindet, das die Marken Vaillant und Protherm vertritt. Heizgeräte der Vaillant Group werden in sieben Produktionswerken hergestellt, wovon zwei in unserem Land liegen. Diese Fabriken beschäftigen zusammen mehr als 1300 Menschen. Das Produktionswerk Protherm Production mit Sitz in Skalica spezialisiert sich auf die Herstellung von Elektro- und Stubeöfen für alle Marken, die zur Gruppe Vaillant Group gehören. Es verfügt auch über ein eigenes Entwicklungscenter, das zu den modernsten in Europa zählt. Das zweite Produktionswerk in der Slowakei ist das Vaillant Industrial Slovakia in Trenčianských Stankovciach, das für die gesamte Gruppe Module für Wandöfen herstellt.

Geschichte des Unternehmens Vaillant

Die Geschichte des Unternehmens Vaillant reicht bis ins Jahr 1874 zurück, als es von Johann Vaillant in Remscheid in Deutschland gegründet wurde. Seitdem ist das Unternehmen Vaillant ein Marktführer im Bereich Heiz- und Lüftungstechnologien.

Geschichte des Unternehmens Vaillant 

1874 Installateur Johann Vaillant gründet das Unternehmen.

1894 Erhielt ein Patent für die Erfindung eines Gasherdes mit der Konstruktion „im geschlossenen System“.

1899 Registriertes Logo des Unternehmens, das Osterhasen.

1905 Entwicklung eines aufgehängten Warmwasserbereiters, patentiert unter dem Namen „Geyser“.

1924 Entwicklung eines aufgehängten Heizkessels.

1955 Im Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hergestellte Millionste Einheit.

1960 Beginn der Herstellung elektrischer Geräte.

1967 Entwicklung eines kombinierten aufgehängten Heizkessels.

1974 Seit 1974 wurden elf Millionen Geräte verkauft.

1992 Gründung von Tochtergesellschaften – in der Tschechoslowakischen Republik, Ungarn, Polen und der Türkei.

1993 Durch die Aufteilung der Tschechoslowakei entstand ein eigenständiges Handelsvertretung in der Slowakei.

1999 Jubiläum, 125-jähriges Jubiläum der Gründung des Unternehmens, in der gesamten Geschichte wurden 40 Millionen Geräte verkauft.

2001 Entstand die Gruppe Vaillant Group, die acht bedeutende Hersteller von Heizgeräten in Europa, einschließlich des slowakischen Herstellers von Heizkesseln Protherm, abdeckt.

2003 Das Produktionswerk der Vaillant Group in Skalica spezialisiert sich auf die Herstellung von Stubeöfen auch für andere Marken, die zur Gruppe VG gehören.

2004 Die Vaillant Group eröffnet in Trenčín in der Slowakei eine neue Produktionsstätte für hydraulische Gruppen für Wandöfen.

2009 Im Werk VG Trenčín wurde die 10 000 000. Einheit für Heizgeräte hergestellt.

Osterhase im Logo – gewidmet dem Erfolg des Unternehmens

Rote Zwergen und niedliche Tiere stehen umher und bewundern das Wunder des Eies. Johann Vaillant ist von der Szene fasziniert und beschließt, sowohl das Bild als auch die Urheberrechte zu kaufen. Für Vaillant bedeutet dies die Gründung seiner Marke und eine große Erfolgsgeschichte.

Sehr auffälliges Markenprofil

Seit dem Jahr 1899 ziert das Motiv alle Produkte, Kataloge und Prospekte. Innerhalb weniger Jahre baute sich Vaillant einen hervorragenden Ruf auf, der sich über ganz Deutschland hinaus ausbreitete. Vaillant gab seinem Logo klare Linien und Konturen. „Hase im Ei“ bleibt das zentrale Thema, aber das Wort „Vaillant“ wird hinzugefügt.

Viele Deutsche wissen, dass der Vaillant Hase der Firma im Bundesland Nordrhein-Westfalen gehört. Darüber hinaus: mehr als 70 % aller Deutschen haben schon von der Firma Vaillant gehört. In Österreich und den Niederlanden erreicht das Unternehmen ähnliche Ergebnisse in Bezug auf sein Image.

Nachhaltigkeit 

Als zukunftsorientierter Familienbetrieb übernehmen wir besondere Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern und der Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass wirtschaftlicher Erfolg, nachhaltiges und profitables Wachstum untrennbar mit dem Engagement für soziale und ökologische Standards verbunden sind.

Um diese Verpflichtung zu erfüllen, sind wir verpflichtet, unsere Tätigkeiten im Rahmen des strategischen S.E.E.D.S. Programms (Nachhaltigkeit in Umwelt, Mitarbeitern, Entwicklung & Produkten und Gesellschaft) nachhaltig zu gestalten. Die Definition dieser Schwerpunkte basiert auf einem umfassenden Verständnis von Nachhaltigkeit, in dem wir auch die zentralen Themen unseres Kerngeschäfts berücksichtigen.

 

 

 

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